Bilder-Koblenz

Altstadt

Deutsches Eck

Festung
Ehrenbreitstein

Schängel

Brunnen

Verschiedenes

Ludwig Museum

Bahnhof

Kaiserin Augusta

Altes
Regierungsgebäud
e

Theater

Florinsmarkt

Münzplatz

Görresplatz

Jesuitenplatz

Zentralplatz

4 Türme

Schloß

Rhein-Mosel-Halle

Schloß Stolzenfels

Weihnachtsmarkt

Mittelrhein-Marathon
2006

 

Rauental

Goldgrube

Lützel

Stadion Oberwerth

 

Links

Impressum

deutscheck_kl1

Das Deutsche Eck
Die Landzunge mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
1888 war von der Koblenzer Stadtverordnetenversammlung die Anregung zum Bau eines Denkmals zu Ehren Kaiser Wilhelm I. ausgegangen. Nachdem die Provinzialregierung dem Vorhaben zugestimmt hatte, entbrannte eine lebhafte Diskussion über einen geeigneten Standort. Schließlich entschied man sich auf Wunsch Kaiser Wilhelm II. für die Landzunge am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. In diesem Bereich befand sich ein kleiner Hafen, der eigens für das Projekt verfüllt werden sollte. Die architektonische Gestaltung des Denkmalsockels vertraute man Bruno Schmitz an, der auch die Kaiser-Wilhelm-Denkmäler auf dem Kyffhuserberg in Thüringen sowie dem Wittekindsberg der Porta Westfalica mitgestaltet hatte. Der Berliner Denkmalplastiker Emil Hundrieser entwarf die von einer Genie begleitete Reiterfigur des Kaisers. 1892 begannen die Bauarbeiten, die 1897 abgeschlossen werden konnten. Insgesamt wurden 2.900 Kubikmeter Granit, 350 Zentner Kupfer und weitere 400 Zentner Eisen für die Halterung des Standbildes verarbeitet. Die exponierte Lage, Größe und Masse des Bauwerks (Gesamthöhe 36 Meter; begehbarer Sockel 22 Meter, Figur 14 Meter) sollten die Macht und Stärke des preuischen Reiches sowie des Kaisertums zum Ausdruck bringen.

In den letzten Kriegstagen wurde das Reiterstandbild von der amerikanischen Artillerie schwer beschädigt und später völlig demontiert. Lediglich der Kopf des Reiters blieb erhalten, er befindet sich heute im Mittelrhein- Museum. Der Sockel des Denkmals, der den Krieg fast unversehrt überstanden hatte, wurde am 18. Mai 1953 von Peter Altmeier und Theodor Heuss zum Mahnmal der deutschen Einheit erklärt. Auf dem Denkmaltorso wehte von nun an die Bundesflagge. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden Stimmen laut, die eine Rekonstruktion des politisch nicht ganz unumstrittenen Reiterstandbildes forderten. Ein privater Spender war bereit rund drei Millionen Mark für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen, doch es dauerte noch einige Jahre bis die Landesregierung einlenkte und einer Wiederherrichtung des Standbildes unter rein denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zustimmte. Seit dem 2. September 1993 steht das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. wieder auf seinem angestammten Platz.

eck04_kl
deutsches eck 102
eck05_kl
kaiser 102
eck08_kl
DE-Kaiser_01_kl
eck06_kl
eck07_kl
Zeltplatz_01_kl
d_eck100kl

 

d_eck101kl

 

 

 

 

 

deutsches-eck_s04_kl
deutsches Eck_s_ 011kl
deutsches Eck_s_ 014kl
Kaiser_s01_kl

 

 

 

 

Panorama Schnee Ko-02_kl

 

 

 

 

deutsches Eck_s_ 012kl
deutsches-eck_s01_kl
deutsches-eck_s02_kl
deutsches Eck_s_ 013kl

 

 

 

 

deutsches-eck_501kl
deutsches-eck_502kl

deutsches-eck_503kl  deutsches-eck_505kl deutsches-eck_506kl

deutsches-eck_504kl

 ag_new3